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Fototechnik von der Erstellung bis zur Präsentation

Oktober 12th, 2009 · No Comments

Bis eine Idee, die ein Mensch mit einer Kamera in der Hand hat, verwirklicht ist, sind einige Schritte zu erledigen, zu durchlaufen. Viele Laien beherrschen den gesamten Ablauf aller Prozesse in der Bedienung, machen sich aber über die technischen Hintergründe keine Gedanken. Es beginnt damit, dass man mit seiner Ausrüstung an einem bestimmten Ort ist, und sich dort ein für das Auge lohnenswertes Motiv befindet. Zur Fototechnik gehört also zunächst das Gerät, mit dem man fotografiert, das heißt, eine fotografische Abbildung herstellen kann. Das kann eine kompakte, kleine Digicam sein, aber auch eine Spiegelreflexkamera, zu der man Objektive und Blitzgeräte, Filter und Blenden als Zubehör kaufen kann. Weitere Accessoires sind zum Beispiel Stative. Die neuen Geräte verfügen alle über Menüs, über die automatische Einstellungen zur Beleuchtung und so weiter vorgenommen werden können. Die Fototechnik der neueren Generation macht Features, wie Makroaufnahmen, Serienmodi und Gesichtserkennung erschwinglich.

Der nächste Arbeitsschritt ist das Speichern, das der Fotograf an sich gar nicht sonderlich mitbekommt, es sei denn, er muss ein Serienbild unterbrechen, weil die Kamera die aufgenommenen Dateien erst einmal aufzeichnen muss. Das Aufzeichnungsmedium ist meistens eine Speicherkarte, manche Geräte verfügen auch über einen internen Speicher. Die Fototechnik erforscht und entwickelt ein universelles Speichermedium, auf das alle Kameras der folgenden Generationen umgerüstet werden sollen.

Das nächste Detail der Fototechnik betrifft die Verarbeitung, wobei hier heute kaum noch etwas anderes zu erwähnen ist, als der Schritt von der Speicherkarte zum PC, von wo aus das Foto seinen Weg geht. Früher betraf die Verarbeitung auch das Entwickeln der Bilder in der Dunkelkammer und im Fotolabor.

Eine Überschneidung zwischen Fototechnik und Fotopraxis ist die Bildbearbeitung, ein eher nebensächlicher Aspekt in der Fototechnik selbst. Diese wird mit der Hilfe von Software am heimischen oder firmeninternen Rechner vorgenommen. Alle Veränderungen an einer an sich fertigen Aufnahme fallen in diesen Bereich. Veränderungen an Kontrast und Helligkeit, der Sättigung der Farben, Korrekturen und Retuschierungen gehören zur Bildbearbeitung.

Über das Archivieren muss ebenfalls nicht viel gesagt werden. Auch hier ist ein direkter Zusammenhang mit der Fotopraxis festzustellen. Hier werden die Dateien in bestimmter Weise benannt, nummeriert oder anders kenntlich gemacht. Danach landen sie in Datenbanken, wie zum Beispiel einem Ordner auf dem Rechner, in einem Web-Album oder auf einem Speichermedium, wie einer CD, DVD oder externen HD. Früher waren Diahüllen und die dazugehörigen Boxen, Sammlungen in Alben oder Archiven, Schränken oder Ordnern noch Teil dieses Schrittes in der Fototechnik.

Das letzte, große Kapitel der Fototechnik ist die Präsentation. Der einstmals beliebte Diaprojektor wurde zum Beamer, das Fotoalbum wurde weitestgehend durch das Fotobuch ersetzt. Aus einem normalen Bilderrahmen wurde ein digitaler, und so könnte man noch etliche Beispiele dafür nennen, wie sich die Fototechnik vor allem im Laufe der letzten zehn bis fünfzehn Jahre entwickelt hat.