Wie bekommt man ein Foto von jemandem, den man gerne in einem Rahmen oder auf einer tollen Fotokarte sehen würde, ohne dass diejenige Person dieses mitbekommt? Es ist schwer, jemanden schön zu fotografieren, wenn derjenige sich dafür nicht in Pose setzt oder stellt.
Hier muss man als Fotograf in die Trickkiste greifen und sich vielleicht einer Ausrede bedienen. Eine Fotokarte zu entwerfen, die quasi als ganz persönliches Briefpapier verschenkt wird, ist eine gute Idee, die dank der modernen Fototechnik auch nicht mehr viel Geld kostet. Man beweist dem Menschen, den man beschenkt, dass man sich Gedanken über ihn gemacht hat. Jeder, der einen schriftlichen Gruß erhält, wird nach dem Öffnen des Umschlages von einem Foto des Absenders überrascht. Platz für viele Zeilen ist natürlich auf einer solchen Fotokarte ausreichend vorhanden.
Um an das passende Foto für die Fotokarte zu kommen, muss man die geeignete Situation abwarten. Im Zweifel sucht man sich eine Gelegenheit, bei der das „Opfer“ zusammen mit anderen Menschen in die Linse lacht. Dank einfach zu bedienender Fotobearbeitungsprogramme lassen sich die, die nicht mit auf das Foto sollen, einfach wegschneiden. Die Auflösung der meisten Kameras ist so gut, dass die Fotogröße, die für eine Fotokarte benötigt wird, auch dann noch erreicht werden kann, ohne dass das Bild pixelig oder unscharf ist.
Die Überraschung wird sicher gelingen, denn der Beschenkte hat ja nicht einmal eine Idee davon, dass er fotografiert wurde, geschweige denn, dass eine solche tolle Idee im Kopf des Freundes heranwuchs. Eine Digicam, ein PC und die vielen Dienstleister im Internet sind wunderbar geeignet, um immer wieder solche Ideen in die Tat umsetzen zu können.
