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Das Fotobuch mit eigenen Portraits

November 19th, 2009 · No Comments

Nicht immer ist ein Fotobuch nur eine Erinnerung an andere Menschen. Es hat nichts mit Narzissmus zu tun, wenn man sich ein solches Buch anlegt, weil man besonders schöne Fotos von sich selbst bekommen hat. Ein gesundes Maß an Stolz auf sich selbst schadet nicht, auch wenn viele das als Selbstverherrlichung bezeichnen würden.

Ein befreundeter Fotograf ist natürlich hier von großem Vorteil. Noch besser ist es, wenn dieser auch noch eine sehr gute Kamera hat, so dass er mit der Belichtung etwas spielen kann und einige besondere Effekte in den Bildern unterbringen könnte. Mit diesem Fotografen kann man sich dann treffen, um sich einige Stunden dem Posieren und natürlich dem Fotografieren der Portraits zu widmen. Verschiedene Hintergründe, verschiedene Gesichtsausdrücke, unterschiedliche Arten, sich zu schminken oder zu stylen, so kann man schon einmal 600 oder 700 Fotos auf einer ausreichend großen Speicherkarte ansammeln, ohne dass hier mehr als drei bis vier Stunden vergangen wären.

Aus der Fülle von Portraits muss man dann nur noch die gelungensten aussuchen. Dies ist wahrscheinlich der schwierigste Teil auf dem Weg zum Fotobuch. Hat man es nicht geschafft, alle Pickel und Hautprobleme zu überschminken, sollte man vielleicht noch mit einer Software zur Bildbearbeitung nachhelfen, um die Portraits auch wirklich perfekt zu machen. Einige Aufnahmen sehen vielleicht in Schwarz-Weiß am besten aus, und auch sonst kann man viel mit Licht und Farbe, Rahmen und besonderen Bild-in-Bild Funktionen aus der Software spielen. Das Fotobuch mit den Portraits von sich selbst wird sicher ein voller Erfolg, den man aber nicht unbedingt mit jedem teilen sollte.