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Entries Tagged as 'Fotoalben'

Fotoalbum von Schülern aus Westerstede erstellt

Juli 5th, 2010 · Comments Off

Die Schüler aus Westerstede erstellten ein ganz besonderes Fotoalbum, in dem sie viele Erinnerungen festhalten. Der Grund für das Erstellen des Fotoalbums war der Abschluss des Schüleraustausches mit gleichaltrigen Jugendlichen, die aus Nordirland kamen. Im Fotoalbum wollen die Gymnasiasten alle ihre Erlebnisse festhalten, die sie beim Austausch erlebten, so der Schüler Niels Hobbiejanßen. Bereits seit dem Jahr 2008 waren schon drei Mal Schüler aus Downpatrick vom South Eastern Regional College in Westerstede zu einem Schüleraustausch.  Downpatrick ist eine Stadt, die sich im Norden von Irland befindet. Genauso oft waren schon die Schüler aus Westerstede auf der grünen Insel. Das Comenius Projekt endete jetzt mit dem letzten Besuch im schönen Ammerland.

Die Schüler aus Westerstede hoffen darauf, dass das Projekt weiter geführt wird, sie haben inzwischen schon einen Antrag gestellt. Mit der Zeit haben sich bereits einige Freundschaften entwickelt und eine Schülerin will sogar ihr Studium in Nordirland absolvieren, so äußerte sich der Schüler Niels Hobbiejanßen.

Bisher spezialisierte sich das Gymnasium auf die osteuropäischen Länder und pflegte die bestehenden Kontakte. Ein Schüler sagte, dass es aber auch einmal schön ist, in einem englischsprachigen Raum den Austausch realisieren zu können. Ebenso positiv bewertet wurde, dass die Schüler ihre Kenntnisse der englischen Sprache in einem Land testen konnten, das als Muttersprache Englisch hat. Sehr interessant war für die Schüler auch, die Menschen und die Lebensbedingungen einmal hautnah kennen zu lernen. Zuletzt waren die Schüler aus Westerstede im September des vergangenen Jahres in Nordirland und hatten jede Menge Fotos für das Fotobuch geschossen.

Zwei Lehrer und fünf Schüler aus Nordirland besuchten erst vor kurzem Westerstede und besichtigten dabei auch Bad Zwischenahn. Des Weiteren wurden Ausflüge nach Hamburg und Bremen unternommen und genauso wurde das Museumsdorf in Cloppenburg besucht. Bei den Ausflügen durfte natürlich nicht die Kamera fehlen, denn im Projekt war der Bereich Medien enthalten, auf den sich die Schüler spezialisierten. Die Bilder sollen nicht nur als Erinnerung sein, sondern sollen zum 100. Geburtstag des Gymnasiums allen Interessierten präsentiert werden. Das Schuljubiläum findet in der Zeit vom 1. bis zum 8. Oktober 2010 statt.

Ein sehr schönes Fotobuch ist durch einen Schüleraustausch entstanden, vielleicht ist das eine Anregung für andere Schüler, ihren Schulalltag in einem solchen Buch festzuhalten. Die Fotobücher erfreuen sich einer steigenden Beliebtheit und sind einfach nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken, in ihnen können viele Ereignisse für alle Ewigkeiten aufbewahrt werden.

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Zuschauer Aktion von „Volle Kanne“

Juni 26th, 2010 · Comments Off

Die Vormittagssendung des ZDF „Volle Kanne“, die von Montag bis Freitag kurz nach 9 Uhr beginnt, ruft alle Zuschauer auf, an ihrer neuen Aktion teilzunehmen. Die Fußball-WM 2010 in Südafrika spielt auch bei dieser Sendung eine wichtige Rolle, es wird das Fußball-Fanfoto gesucht. Für alle diejenigen, die kein Spiel der eigenen Mannschaft verpassen und ihre Spieler im Stadion lautstark anfeuern und bei denen sich einfach alles um das runde Leder dreht, werden sicherlich bei dieser Aktion mitmachen. Wer sich schon einmal mit seinem Lieblingsspieler hat fotografieren lassen, soll dieses Foto an die Redaktion „Volle Kanne“ schicken. Dabei ist es ganz egal, mit wem man sich hat fotografieren lassen, ob mit Paul Breitner, Franz Beckenbauer, Oliver Kahn oder Poldi. Es soll das schönste Foto mit seinem Lieblingskicker eingesendet werden. Die besten Bilder werden dann in der Sendung live gezeigt und auf der Homepage veröffentlicht.

Das Fanfoto wird über das Upload-Tool hochgeladen und dann automatisch an die Redaktion übertragen. Nicht zu vergessen sind der Name des Einsenders und seine Kontaktdaten. Ebenfalls sollte man eine kleine Geschichte oder Anekdote zu  dem Bild mit eintragen, wie das Foto entstand und dergleichen mehr. Anschließend öffnet sich ein zweites Fenster, in dem dann der Betreff eingegeben wird, in diesem Fall ist es „Fußball-Fan-Aktion Volle Kanne“. Anschließend kann man das Foto direkt auf dem PC auswählen und hochladen.

Auf keinen Fall sollte man vergessen, wer auf dem Foto zu sehen ist und auch, wer es geschossen hat. Ansonsten kann das Fanfoto von der Redaktion nicht zugeordnet werden. Des Weiteren ist die Telefonnummer mit anzugeben, denn es kann sein, dass der Einsender vor der Veröffentlichung des Bildes telefonisch benachrichtigt wird. Die Auswahl der veröffentlichten Fotos wird von der „Volle Kanne“ Redaktion bestimmt, leider kann nicht jedes eingesendete Foto veröffentlicht werden, hierfür bittet die Redaktion um Verständnis.

Für alle begeisterten Fußballfans und Zuschauer der Vormittagssendung „Volle Kanne“ im ZDF läuft gerade eine Aktion, bei der die schönsten Fotos der Anhänger mit ihrem Lieblingskicker gesucht werden. Selbst die alten Fotos sollen eingeschickt werden und vielleicht hat noch jemand ein Bild, auf dem er mit seinem Lieblingsspieler aus den 1950er Jahren gemeinsam zu sehen ist. Auch die alten Bilder müssen nicht im Fotoalbum verstauben, sondern können genauso eingeschickt werden.

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Für Digitalfotografen bietet Braun ein neues Fotoalbum

Juni 17th, 2010 · Comments Off

In einem edlen Etui aus Leder stellt die Braun Photo Technik GmbH, die ihren Sitz in Nürnberg hat, das neue digitale Fotoalbum DigiAlbum7 vor. Ist dieses Fotoalbum geschlossen, so sieht es wie ein herkömmliches Fotoalbum aus, wie man es noch aus den Zeiten der Eltern und Großeltern kennt. Doch sobald es aufgeklappt wird, präsentiert es dem Betrachter die neueste Technologie der Digitalfotografie. Im Album ist ein interner 1 GB großer Speicher enthalten, mit dem die Fotos direkt übertragen werden können, alternativ kann man auch die Bilder von der Speicherkarte abspielen.

Die Bilder sind gestochen scharf, die auf dem sieben Zoll großen TFT LCD Farbmonitor erscheinen. Das DigiAlbum7 hat eine Auflösung von 800 x 480 Pixel, was dem Format 16:9 entspricht. Mit diesem neuen Album werden drei Arten der Darstellungen unterstützt, so kann man ein Einzelbild oder eine Miniaturansicht wählen und gleichermaßen ist auch eine Diaschau mit verschiedenen Zeiten möglich.

Die Akkulaufzeit wird mit ungefähr drei Stunden angegeben und ist vollkommen ausreichend, um eine Vorführung der Bilder ohne Einschränkungen zu bieten. Damit ist das DigiAlbum7 genauso für unterwegs geeignet und wird mit Sicherheit demnächst der treue Begleiter von so manchem Fotografen werden. Ebenfalls kann der digitale Bilderrahmen ohne Probleme im Büro auf dem Schreibtisch oder im Wohnzimmer auf dem Highboard als Standgerät platziert werden.

Die geläufigen Standards der Speicherkarten, wie zum Beispiel Memory Stick (MS), MultiMedia Karte (MMC) und Secure Digital Karte (SD) werden gleichfalls mit dem Fotoalbum DigiAlblum7 unterstützt. Außerdem verfügt das neue Fotoalbum des deutschen Anbieters Braun Photo Technik GmbH über eine äußerst schnelle Schnittstelle, die mit USB 2.0 angegeben ist. Im Handel wird das DigiAlbum7 für 199 Euro angeboten, für diesen Preis sind im Lieferumfang ein USB-Kabel, ein Netzladegerät, das DigiAlbum7 und eine Bedienungsanleitung enthalten.

Der elegante Lederumschlag ist leicht abzunehmen und so kann man das Album als digitalen Bilderrahmen am Ort seiner Wahl jederzeit platzieren. Mit seinen 450 Gramm Gewicht kann das DigiAlbum7 von Braun ein ständiger Begleiter werden. Für den PC werden als Systemvoraussetzung vom Hersteller Vista, XP und Windows 2000 angegeben.

Mit den neuesten Technologien ist heute vielerlei möglich und das hat wieder einmal die deutsche Braun Photo Technik GmbH mit dem DigiAlbum7 bewiesen. Die Digitalfotografen werden von diesem Highlight begeistert sein und werden es sicherlich als ihren ständigen Begleiter nutzen.

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Fotoalbum im Dornier-Museum ausgestellt

Juni 2nd, 2010 · Comments Off

Das ausgestellte Fotoalbum im Dornier-Museum ist ein ganz besonderes Exemplar und dokumentiert den Bau der Siedlung Dornier in Friedrichshafen. Seit Anfang Mai diesen Jahres ist das Fotoalbum einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und fand schon viele Bewunderer. Besonders eng waren Willy Sohn und sein Nachkomme Walter Sohn mit der Dornier-Siedlung des Stadtteils Manzell von Friedrichshafen verbunden.

Willy Sohn war als Angestellter bei Dornier tätig und war gleichzeitig ein Mitglied der Siedlergemeinschaft. Zum 25-jährigen Jubiläum des Unternehmens Dornier gestaltete Willy Sohn ein Fotoalbum zum Dank für Claude Dornier, der auch für den Bau der Siedlung verantwortlich war. In Friedrichshafen herrschte in den 1920er Jahren eine große Wohnungsnot und ab 1924 entstand die Dornier-Siedlung.

Nach 71 Jahren wurde nun dieses Fotoalbum in einer Feierstunde am 7. Mai 2010 an das Dornier-Museum übergeben, wo es nun bestaunt werden kann. Als einer der ersten Mitbegründer der Siedlung sowie der evangelischen Gemeinde gilt Willy Sohn. Er wohnte selbst in der Dornier-Siedlung und begleitete als Ingenieur die Planung und den Bau. Walter Sohn ordnete den Nachlass seines Vaters und auch seine eigenen Erinnerungen, die ihm bei einem Vortrag für die Ausführungen über die Dornier-Siedlung dienten. Im Dezember des vergangenen Jahres stellte er die Hintergründe, die Details zum Bau und Entwicklung der Dornier-Siedlung in seinem Vortrag dar. Walter Sohn war einst der Pfarrer der Kirche in Manzell. Die Familie Sohn hatte das Fotoalbum nach dem Tod von Claude Dornier Mitte der 1980er Jahre zurück bekommen.

Besonders die alten Fotoalben sind heute sehenswert, so kann man das Leben und Wirken der Menschen aus dem letzten Jahrhundert kennen lernen. Zum größten Teil sind die enthaltenen Bilder in schwarz-weiß, die jedoch auch als eine Dokumentation gestaltet sind, so wie es das Fotoalbum über die Dornier-Siedlung im Ortsteil Manzell von Friedrichshafen zeigt.

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Party-Fotoalbum im Netz wird zehn!

Mai 27th, 2010 · Comments Off

Vor genau zehn Jahren begannen Alexander Maurer und Marc Ganzer damit, bei Partys Fotos zu schießen. Heute ist es selbstverständlich, dass man auf Partys, in Diskotheken und Szeneclubs beim Feiern fotografiert wird, vor zehn Jahren noch war es kaum vorstellbar.

Zu der Idee kam es, als Alexander Maurer einmal nicht auf die Piste konnte, weil er einen Muskelfaserriss hatte. Er surfte derweil im Internet und da kam ihm die Idee ein Fotoalbum über die Feierlaune zu kreieren. Die Fotos werden noch heute von den beiden Hobby-Fotografen, die mittlerweile als GbR firmieren, geschossen. Allerdings kommt dabei niemand ungefragt vor die Linse, die beiden fotografieren nur mit Genehmigung der Feierwütigen. Je jünger die Leute, so die Erfahrung, desto eher machen sie mit und posieren richtiggehend für die Kamera. Allerdings kommt es auch schon einmal vor, dass Fotos wieder aus dem Netz entfernt werden müssen, etwa, wenn man mit dem falschen Partner abgelichtet wurde oder am besagten Tag eigentlich krankgeschrieben war.

Damit können die beiden aber umgehen. Obwohl sie mittlerweile als Gesellschaft bürgerlichen Rechts am Wirtschaftsverkehr teilnehmen, geben sie an, dass mit den Fotos nicht allzu viel Geld verdient werden kann. Die Konkurrenz sei riesig und nicht nur in ihrer Heimatstadt Reutlingen. Viele Partygänger zieht es eher in die benachbarten Städte, doch gerade dies wollen die beiden Hobbyfotografen vermeiden. Deshalb wurde auch vor zehn Jahren das erste Mal die Veranstaltung „Die Nachtschwärmer” ins Leben gerufen.

In verschiedenen Kneipen und Diskotheken wird Live-Musik geboten und die Fotografen sind ebenfalls mit von der Partie. Am 31. Juli diesen Jahres jährt sich das Spektakel zum zehnten Mal. Unter dem Motto „Kein Kindergeburtstag” werden „Die Nachtschwärmer” veranstaltet und haben sich zum festen Bestandteil der Reutlinger Partyszene etabliert. Anfangs machten gerade zehn Bars mit, heute sind es über 50 Lokale der Stadt.

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Fotos, die Geld wert sind

März 27th, 2010 · Comments Off

Es gibt nicht nur jene Fotos, die von Freude, tollen Erlebnissen und unvergesslichen Momenten zeugen. Es gibt auch jene, die nach Unfällen oder Katastrophen gemacht werden, und von denen manchmal ganze Existenzen abhängen können. Versicherungen zahlen nur, wenn sie den Schaden, der entstanden ist, auch in Augenschein nehmen können. Dazu gehört es dann eben auch, durch Fotos zu dokumentieren, an welchem Gegenstand oder Objekt der Schaden entstanden ist. Auch das Ausmaß wird nur klar, wenn man genau weiß, welche Beschädigungen vorliegen. Oft kommt auch ein Gutachter ins Spiel, der dann genau abklärt, welche alten Schäden vorlagen, welche neuen dazu kamen, wie der Zeitwert einer Immobilie oder eines Kfz war, und was der Versicherungsnehmer zu erwarten hat. Neben den Fachkenntnissen des Gutachters sind hier die Fotos, die heute in digitaler Form entstehen, unverzichtbare Bestandteile der Untersuchungen und somit bares Geld wert.

Auch nach einem Einbruch werden von den Schäden, die die Diebe hinterlassen haben, Bilder gemacht. Diese werden sicher niemals in einem Album landen, das zum Vergnügen angesehen wird. Schrecklicher können Erinnerungen doch kaum sein; schließlich zeugen diese Fotos von großem Schock, sinnlosem Schaden und wahrscheinlich auch der Angst im eigenen Hause. Gut ist es, wenn von den gestohlenen Dingen Fotos existieren; sie machen es leichter, entweder die Beute wieder zu beschaffen oder aber den Gegenwert von der Versicherung zu bekommen. Auch hier sind die Bilder also manches Mal von unschätzbarem Wert. Dennoch sind es lauter Fotografien, die niemand mit einem Lächeln betrachten, mit einem liebevollen Blick streifen oder in ehrenvollem Andenken aufbewahren wird.

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Ein spannendes Foto in einer Biografie

Januar 12th, 2010 · Comments Off

Das Foto, auch aus uralten Zeiten, lässt etwas genauer erscheinen. Man kann sich vieles vorstellen, was man allein durch das Lesen noch so detaillierter Beschreibungen niemals schaffen würde. Bei Lesen einer Biografie ist es sehr spannend, sich auch manches Foto ansehen zu können. Oft kennt man nicht einmal das genaue Aussehen der Menschen, um die es in den Büchern geht. Nur die wirklich großen Menschen der Geschichte kennt man von Zeitungsfotos oder aus den anderen Medien, sodass man sie wieder erkennen würde. Einstein, Beethoven oder Kaiser Napoleon sind aber nicht die einzigen, über die es Biografien gibt. Die Kaiserin Elisabeth von Österreich würden viele Menschen beschreiben, dass das Ergebnis als Phantombild Romy Schneider wäre. Ein echtes Foto der Sissi kannten die meisten Menschen nicht, obwohl es neben einigen Gemälden, zum Beispiel von Winterhalter, durchaus schon Fotografen am österreichischen Hofe gab.

Auch die politischen Zeitgenossen, wie Fürst Metternich, Bismarck und viele andere könnte man aus dem Kopf nicht beschreiben, wenn man nicht schon einmal ein Foto gesehen hat. Sie sind Namen ohne Gesicht, über die man zwar als allgemein gebildeter Mensch einiges weiß, aber dennoch nicht viel genug. Eine Biografie zu diesen Personen von Rang und Namen zu lesen, ist sicher eine gute Freizeitbeschäftigung. Spannend ist es allemal, wie die Umstände der damaligen Zeiten waren, wie die Kleidung aussah und welche Frisuren oder Perücken man trug. Nicht zuletzt manches zeitgenössische Foto lässt die Personen, über die in den Biografien geschrieben wird, zum Leben erwecken. Vorstellungskraft wird schnell zur Fantasie, wenn man nicht wenigstens ein Foto als Anhaltspunkt hat.

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Das unbekannte Foto

Dezember 29th, 2009 · Comments Off

Manchmal passiert es, das man beim Durchsehen alter Alben ein Foto findet, über dessen Herkunft man nichts, aber auch gar nichts weiß. Man sieht es immer wieder an und kann sich nicht erklären, wie das Foto in das Album gekommen ist.

Dies können Bilder völlig fremder Personen sein, die man nie vorher im Leben gesehen hat. Aber auch Familienangehörige sind auf einem solchen unbekannten Foto zu sehen. An einem Ort, an dem man sie niemals vermutet hätte, oder zumindest nicht weiß, dass sie einmal dort waren. In Kleidung, die man nicht kennt, mit Menschen, die einem unbekannt sind. Glück hat man dann, wenn die Familienangehörigen selbst noch wissen, wie es zu diesem Foto kommen konnte. Allerdings birgt es auch ein gewisses Maß an Peinlichkeit, wenn man das Foto überreicht bekommen hat, jedoch nichts mehr davon weiß. Manche unwichtige Sachen vergisst man in dem Moment wieder, in dem man sie angesehen hat. Man sagt, es geschieht nur im Stress, doch kann es auch einfach aus der Situation, aus einer gewissen Gleichgültigkeit passieren. Dann entdeckt man Monate oder Jahre später das Foto wieder in einem längst vergessenen Album und kommt aus dem Grübeln nicht mehr heraus.

Nicht selten wird der Fund eines solchen Fotos ein Glücksgriff, denn es sind Personen darauf zu sehen, von denen man sonst kein Foto mehr hat. Verstorbene Angehörige, Freunde der Familie, die schon lange weggezogen sind: Wie Schuppen fällt es den Leuten von den Augen, welchen Schatz der Erinnerungen sie da in den Händen halten. Ein solches Foto bekommt dann natürlich einen Ehrenplatz.

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